• English
  • Deutsch

ÖIR-Plattform "Steilhang oder Mausefalle: Skiregionen suchen Ideallinie"

Am 11. Oktober 2007 kamen an die 30 Personen zusammen, um zum Thema „Steilhang oder Mausefalle: Skiregionen suchen Ideallinie“ zu diskutieren. Professorin Ulrike Pröbstl, BOKU Wien/Erholungsplanung, bezeichnete all jene Herausforderungen, vor denen die Skiregionen in Österreich stehen und zog über die Alpen hinweg einen Bogen bis in die Schweiz und nach Deutschland. Direktor Albert Baier, Planai-Hochwurzen Bahnen GmbH, beurteilte die gegenwärtige Situation aus Sicht eines regionalen Akteurs und gab Einblicke in die Rolle und Bedeutung der Seilbahnen. Sichtweise und Ideen der Skiregion Wiener Alpen blieben unbeleuchtet, da Eva Schödl ein kurzfristiger Termin in Sachen Change Management von der Veranstaltung fernhielt. Die Mobilität von Peter Hasslacher, Alpenverein, wurde durch Kreislaufprobleme beeinträchtigt, an eine Reise nach Wien war nicht zu denken. Dr. Herbert Formayer erklärte sich dankenswerterweise bereit, die Welt der Klimaszenarien vorzustellen und gewährte schneespezifische Ausblicke in die Zukunft von Österreichs Skiregionen. Mag. Anna Kulnig, MANOVA, lenkte den Blick auf die Kunden. Sie ging der Frage nach, ob und unter welchen Bedingungen Skiregionen das Manko von wenig Schnee wettmachen können. Auch ihr sei an dieser Stelle für das kurzfristige Einspringen gedankt. Nach der Mittagspause legte Bürgermeister Peter Brandauer, Regionalverband Pongau, klimabezogene Forderungen gegenüber langfristig touristischen Investitionen auf den Tisch. Er machte deutlich, dass viele Regionen von einer grundsätzlichen Diskussion über Alternativen zum Skitourismus weit entfernt sind. Als letzte Rednerin nannte Dipl.-Ing. Christine Itzlinger jene Entwicklungen, von denen vermutet wird, dass sie die Örtliche Raumplanung in Zukunft beschäftigen werden. Dabei erörterte sie den Salzburger Weg, mit diesen Entwicklungen umzugehen. Am späteren Nachmittag steckten die TeilnehmerInnen die Köpfe zusammen und erarbeiteten in Kleingruppen gemeinsame Fragen. Auch der Humor durfte dabei nicht fehlen.  Dem aus fünf Referenten bestehenden Podium wurden die Fragen gestellt, es kam zu einer großen, lebhaft geführten Diskussionsrunde. Mit seinem Resümee am Ende des Tages half Dr. Erich Dallhammer, ÖIR, die Gedanken zu ordnen und klaren Kopfes das Seminarhaus Am Spiegeln zu verlassen.

Programm

Fotos